Sehenswertes

Timanfaya

FeuerbergeDie Feuerberge sind ein absolutes Muss für jeden Inselbesucher. Die auf der Welt einzigartige Vulkanlandschaft gibt vielen Besuchern das Gefühl, nicht mehr auf der Erde zu sein. Im Eintrittspreis enthalten ist eine Bustour durch die Lavalandschaft, die in drei Sprachen über Tonband eindrucksvoll kommentiert wird. Besucher sollten einen Pullover oder eine Jacke mitnehmen, die Winde sind hier häufig kräftig und etwas frischer.
Öffnungszeiten: 9 – 17 Uhr

Jameos del Agua

jameosagua Jameos del Agua ist eines der eindrucksvollen Werke César Manriques. Aus dem 7 km langen Lavastrom, der einst vom Berg Monte Corona bis in den Atlantischen Ozean geflossen ist, entstanden und von Manrique ausgebaut. Hier sind in einem unterirdischen See kleine weiße blinde Krebse beheimatet, die sonst nur in Tiefen ab 1.000 Meter vorkommen. Ein Restaurant, ein Schwimmbecken (leider nicht mehr benutzbar), ein Auditorium und eine seismographische Station mit einem kleinen Museum laden zum Verweilen ein.
Öffnungszeiten: täglich 10.00  – 18.30 Uhr, Sa auch von 19.00 – 22.00 Uhr (im Sommer – Juli bis Sept. sogar bis 00.30 Uhr)

Fundación César Manrique

fundacion_cesar_manriqueDas Haus des bekannten Malers, Architekt und Bildhauers César Manrique wurde nach seinem Tod – er starb 1992 bei einem Autounfall – der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Fundacion César Manrique versucht auch nach Manriques Ableben in seinem Geiste die Geschehnisse auf Lanzarote zu beeinflussen; hat damit leider nicht immer Erfolg. Das Haus des Künstlers gibt einen Einblick in sein Leben und Wirken und beherbergt neben architektonischen Reizen auch eine Bilder- und Kunstsammlung.
Geöffnet von 10.00 – 18.00 Uhr

Mirador del Rio

mirador_del_rioDer Mirador del Rio ist ein von César Manrique entworfener Aussichtspunkt mit herrlicher Sicht auf die Nachbarinseln La Graciosa, Montaña Clara und Alegranza. Die einzigartige Bauweise, ca. 400 Meter hoch in den Klippen von Famara, veranlasste in den 70er Jahren die Macher des Films „Timm Thaler“ hier zu drehen.
Öffnungszeiten: 10.00 – 17.45 Uhr

Cuevas de los Verdes

cuevas_de_los_verdesDie Cuevas de los Verdes waren einst ebenso wie die Jameos del Agua Zufluchtsort der Insulaner vor feindlichen Piraten. Beide Höhlen gehören zu einem etwa 7 km langen Lavatunnelsystem, das vor ca. 5.000 Jahren entstand und seinen Ausgang an der Küste hat. Durch die in ihrem Urzustand belassene Cueva de los Verdes gibt es eine geführte Tour, die aber leider nur in spanischer und englischer Sprache kommentiert wird.
Öffnungszeiten: 10.00 – 18.00 Uhr (letzte Führung um 17.00 Uhr)

Monumento al Campesino

monumento_al_campesinoDas Monumento al Campesino ist eine 15 m hohe Skulptur, hergestellt aus Wassertonnen alter Schiffe. César Manrique stellte dieses umstrittene Denkmal zu Ehren der Bauern auf. Dieser Ort beherbergt ein Restaurant, ein kleines Museum und ist gerne Schauplatz für Präsentationen namhafter Unternehmen wie z. B. die Präsentation des SLK von Mercedes-Benz.
Von 10.00 – 17.45 Uhr geöffnet

El Golfo

el_golfoEl Golfo ist ein kleines Fischerdörfchen in der Nähe vom Nationalpark Timanfaya gelegen. Der grüne See (Lagune) liegt vor einer bizarren Felswand direkt am schwarzen Strand von El Golfo. Baden sollte man hier wegen der gefährlichen Strömung lieber nicht. Auf dem Weg nach El Golfo, etwa auf halber Strecke zwischen den Salinen und der Lagune, findet man „Los Hervideros“ – die brodelnden Kochtöpfe, ein an der Steilküste liegendes Höhlensystem mit beeindruckenden Wasserbewegungen – für mich der eigentliche Höhepunkt in dieser Gegend. In El Golfo selbst kann man fangfrischen Fisch in kleinen Restaurants genießen und dabei auf Sonnenuntergänge der besonderen Art hoffen, die von hier aus gut zu sehen sind.